Wartbaum an der Hohen Straße
Historischer Rastplatz und Naturdenkmal an der Regionalparkroute
Der Wartbaum an der Hohen Straße ist ein markantes Naturdenkmal und ein geschichtsträchtiger Aussichtspunkt oberhalb von Nidderau im Main-Kinzig-Kreis. Die mächtige Linde und die gestalteten Elemente rund um den Platz machen die Station zu einem eindrucksvollen Ziel entlang der Regionalparkroute Hohe Straße.
Geschichte und Bedeutung des Wartbaums
Alter Handelsweg und Naturdenkmal
Der Wartbaum liegt an der historischen Handelsstraße Frankfurt–Leipzig, der Hohen Straße, die heute als Regionalparkroute ausgebaut ist. Der Weg verläuft auf einem Höhenrücken zwischen Main- und Niddertal und bietet weite Ausblicke bis in Spessart und Vogelsberg. Die alte Linde, die um 1600 gepflanzt wurde, gilt als Naturdenkmal und prägt den Rastplatz bis heute.
Gestalteter Rast- und Erinnerungsort
Rund um den Baum erinnern künstlerisch gestaltete Holzfiguren und Stelen an militärische Manöver und historische Ereignisse, etwa an das Kaisermanöver und die Völkerschlacht bei Leipzig. Sitz- und Aufenthaltsbereiche laden zu einer Pause ein, während Infotafeln und gestalterische Elemente die Geschichte des Ortes und der Hohen Straße anschaulich vermitteln.
Station an der Regionalparkroute Hohe Straße
Der Wartbaum ist eine von mehreren Stationen der Regionalparkroute Hohe Straße, die als Fuß- und Radweg ausgebaut wurde. Entlang der Route erschließen weitere gestaltete Orte die Kulturlandschaft und machen die Bedeutung des alten Fernhandelswegs als Teil der europäischen Via Regia erlebbar. Der Wartbaum dient dabei als markanter Orientierungspunkt und beliebter Treffpunkt für Ausflügler.