Stangenpyramide Dreieich
Begehbares Kunstwerk mit Blickachse zur Frankfurter Skyline
Die Stangenpyramide in Dreieich-Götzenhain ist ein markantes Kunstwerk im Regionalpark RheinMain und ein beliebter Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Rhein-Main-Ebene bis zur Frankfurter Skyline. Auf einer Anhöhe zwischen Gut Neuhof und Dreieichenhain gelegen, verbindet die begehbare Holzkonstruktion Landschaft, Architektur und Kunst zu einem besonderen Freiraumerlebnis.
Architektur und Gestaltung der Stangenpyramide
Aufbau aus 456 Rundhölzern
Die Stangenpyramide besteht aus hunderten verleimten Douglasien-Rundhölzern, die in einem regelmäßigen Raster auf einer Grundfläche von rund 18 mal 24 Metern angeordnet sind. Am Rand sind die Stangen nur wenige Dezimeter hoch, zur Mitte hin steigen sie auf mehrere Meter an und formen so einen klar ablesbaren Pyramidenkörper, der sich deutlich von den umgebenden Feldern abhebt.
Sichtachse zur Skyline von Frankfurt
Charakteristisch für die Anlage ist eine nahezu in Nord-Süd-Richtung verlaufende Sichtachse, die die Pyramide in zwei spiegelbildliche Hälften teilt. Entlang dieser Achse öffnet sich ein gezielter Blick auf den Messeturm, die Frankfurter Skyline und den Taunus. Je nach Standort erscheint das Bauwerk mal als kompakter Körper, mal als luftige Struktur, durch die sich der Himmel und die Landschaft in immer neuen Perspektiven zeigen.
Erlebnispunkt im Regionalpark RheinMain
Als Teil der Regionalparkroute ist die Stangenpyramide ein gut erreichbarer Erlebnispunkt für Spaziergängerinnen, Wanderer und Radfahrende. Die erhöhte Lage macht sie zu einem geeigneten Ort für eine Rast mit Fernblick, während die offene Konstruktion dazu einlädt, die Pyramide zu durchschreiten und die wechselnden Raumeindrücke zu erleben. So wird die Verbindung von Naturraum, Kunstwerk und weiter Aussicht zu einem prägenden Merkmal dieses Abschnitts des Regionalparks.