Steinerne Riesen mit Weitblick
Kunst, die mit der Landschaft spricht
Zwischen den Flörsheimer Stadtteilen Wicker und Weilbach verläuft auf dem Panoramaweg ein besonderes Freilichtmuseum: der Skulpturenweg. Auf rund 800 Metern reihen sich fünf monumentale Steinskulpturen entlang der Regionalpark-Rundroute und treten in Dialog mit der Landschaft. Entstanden sind sie 1999 während eines internationalen Bildhauersymposiums, bei dem Künstlerinnen und Künstler beeindruckende Werke aus Granit, Kalkstein, Sandstein und Basalt schufen.
Kunst im Einklang mit der Landschaft
Die Kunstwerke stehen inmitten einer weiten Kulturlandschaft mit Blick auf die Rhein-Main-Ebene. An klaren Tagen reicht die Aussicht von der Frankfurter Skyline über den Flughafen bis zum Pfälzer Bergland. Jede Skulptur setzt sich auf eigene Weise mit Natur, Geschichte und Wahrnehmung auseinander und lädt Besucher zum Verweilen und Reflektieren ein.
Werke mit Symbolkraft
Zu den Arbeiten zählen die „Himmelsleiter“ von Hubert Maier, die sich markant in den Himmel erhebt, und der „Steinmantel“ des Niederländers Gerard Höweler als Ruhepunkt in der offenen Landschaft. Ingrid Hornef schuf mit dem „Schauaufsland“ einen Sitzplatz, der den Blick in die Umgebung lenkt und den natürlichen Wandel sichtbar macht.
Ein Pfad voller Perspektiven
Thomas Link gestaltete den „Kreis der Steine“, der Licht und Wind einbezieht, während der „Stopper“ von Georg Hüter mit drei mächtigen Steinen und einem Apfelbäumchen den Kreislauf von Natur und Zeit symbolisiert. Der Skulpturenweg verbindet Kunst, Natur und Bewegung und macht den Panoramaweg zu einem besonderen Bestandteil des Regionalparks RheinMain.