Römische Grenzanlage mit Bodenkarte am Limes in Limeshain

Hier an der rekonsturierten Limespalisade mit Bodenkarte wird ein Abschnitt des römischen Grenzwalls im Regionalpark RheinMain anschaulich erlebbar gemacht. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Eindruck davon, wie der Limes einst die Landschaft prägte und welche Bedeutung er als Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesgebieten hatte.

Römische Geschichte am Limes entdecken

Rekonstruierte Palisade als sichtbares Zeichen

Die nachgebildete Holzpalisade markiert den Verlauf des Obergermanisch-Raetischen Limes in diesem Bereich. Sie veranschaulicht, wie die römische Grenzanlage aus Palisaden, Wällen, Gräben und Wachtürmen aufgebaut war und wie deutlich der Limes die damalige Kulturlandschaft strukturierte. Durch die Rekonstruktion wird die abstrakte Linie auf der Karte zu einem greifbaren historischen Ort.

Bodenkarte zum Verlauf des Limes

Ergänzend zur Palisade zeigt eine Bodenkarte den Verlauf des Limes in diesem Abschnitt und ordnet den Standort in das größere System der Grenzanlagen ein. Auf einen Blick wird deutlich, wie der Limes die Region durchzog und welche archäologischen Spuren bis heute erhalten geblieben sind. Die Installation eignet sich gut als Ausgangspunkt, um weitere Erlebnispunkte entlang der Regionalpark Limesroute zu erkunden.

Teil eines dichten Netzes von Erlebnispunkten

Die rekonstruierte Limespalisade mit Bodenkarte ist in ein Netz von Informationsstationen, Stelen und weiteren Installationen eingebunden, die sich dem Thema Römerzeit und Limes widmen. Gemeinsam machen sie die Geschichte des UNESCO-Welterbes im Alltag der heutigen Kulturlandschaft sichtbar und laden dazu ein, den historischen Grenzverlauf zu Fuß oder mit dem Rad nachzuvollziehen.