Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH
Kommunaler Träger für das Regionalpark-Routennetz im Südwesten der Region
Die Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH ist ein kommunaler Zusammenschluss von Städten und Gemeinden im Süden des Rhein-Main-Gebiets. Sie koordiniert und entwickelt Projekte, die Freiräume sichern, Erholung ermöglichen und die Landschaft zwischen den Kommunen erlebbar machen.
Regionale Kooperation für Landschaft und Naherholung
Entstehung und Aufgaben der Gesellschaft
Die Gesellschaft wurde 1997 von zunächst zehn Städten und dem damaligen Umlandverband Frankfurt gegründet. Später schlossen sich weitere Kommunen an. Ziel ist es, das Regionalpark-Routennetz im Südwesten der Region kontinuierlich zu planen, zu erweitern und zu pflegen. Dazu gehören Wege, Aussichtspunkte, Brücken und landschaftsbezogene Kunstwerke, die die Freiflächen zwischen den Orten erschließen.
Schwerpunktgebiet rund um den Flughafen Frankfurt
Im engeren Umfeld des Flughafens Frankfurt verknüpft das Routennetz die offenen Landschaftsräume zwischen den Kommunen. Es bindet den südlichen Abschnitt des Frankfurter GrünGürtels in Schwanheim ebenso ein wie den Frankfurter Stadtwald. So entstehen zusammenhängende Wegebeziehungen für Radfahrende und Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die Alltagsmobilität und Freizeitnutzung miteinander verbinden.
Partner in der Regionalpark-Organisation
Die Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH ist Teil der Durchführungsebene innerhalb der Gesamtorganisation des Projekts Regionalpark RheinMain. Als örtlicher Träger arbeitet sie eng mit der Regionalpark Dachgesellschaft und den beteiligten Kommunen zusammen. Gemeinsam werden Projekte vorbereitet, Fördermittel eingeworben und Maßnahmen zur Verbesserung der Naherholung und der landschaftsbezogenen Infrastruktur umgesetzt.
Gesellschafter der Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH sind die Städte und Gemeinden Bischofsheim, Büttelborn, Dreieich, Egelsbach, Frankfurt am Main (südlich des Mains), Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Kelsterbach, Langen, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Neu-Isenburg, Raunheim, Rüsselsheim am Main und Trebur sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain.
Zugehörige Erlebnispunkte
Aussichtspunkt an der Wageninger Straße
Aussichtspunkt an der Wageninger Straße in Mörfelden-Walldorf: Rastplatz an der Regionalpark-Rundroute mit 360-Grad-Blick über Streuobstwiesen, Stadt und Flughafen.
Stangenpyramide
Die Stangenpyramide in Dreieich-Götzenhain ist ein begehbares Kunstwerk im Regionalpark RheinMain mit Sichtachse zur Frankfurter Skyline und weitem Blick über die Rhein-Main-Ebene.
Vom Sainer zur Horlache, Rüsselsheim
Zwischen Rüsselsheim und Raunheim verbindet der Grünzug vom Sainer zur Horlache Wege, Wiesen und Wasser zu einem gestalteten Erholungsraum mit Kunstobjekt und Rastplatz im Regionalpark RheinMain.
Brunnenplatz „Sauunter im Blech“, Nauheim
Der Brunnenplatz „Sauunter im Blech“ in Nauheim ist ein familienfreundliches Freizeitgelände im Regionalpark RheinMain mit Klanginstrumenten, Kräutergarten und Wappenbrunnen, das die Ortsgeschichte erlebbar macht.
Freizeitgelände Berzallee Nauheim
Skatepark und Freizeitfläche an der Berzallee in Nauheim mit Bowl, Ramps, Beachfeld und Streetball. Beliebter Treffpunkt für Jugendliche mit legalen Graffitiwänden.
Klangweg Nauheim
Der Klangweg Nauheim im Regionalpark RheinMain bietet Klanginstallationen, Exotenallee und Kräutergarten. Ein familienfreundlicher Erlebnispunkt für kurze Ausflüge und Spaziergänge.
Jagdschloss Mönchbruch
Barockes Jagdschloss Mönchbruch bei Mörfelden im Naturschutzgebiet Mönchbruch. Historisches Jagdschloss, Naturerlebnis und Ausgangspunkt für Spaziergänge zwischen Mörfelden und Rüsselsheim.
Mönchbruchwiesen
Die Mönchbruchwiesen im Naturschutzgebiet Mönchbruch zwischen Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim sind eines der größten Feuchtgebiete Hessens und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum.
Naherholungsgebiet Walldorf-Süd
Spiel- und Naherholungsgebiet am südlichen Ortsrand von Walldorf mit Hörschlauchtelefon, Spielgeräten, Grünzug und Wegen in die umgebende Landschaft, ideal für Familien und Spaziergänge.
Kuhmühlgraben / Geleitsweg, Offenbach
Der Kuhmühlgraben mit dem historischen Geleitsweg im Osten Offenbachs verbindet einen ehemaligen Mainarm mit einem bedeutenden mittelalterlichen Handelsweg und bietet heute einen naturnahen Grünzug zur Erholung.
Ginsheimer Kiesbagger
Der Ginsheimer Kiesbagger von 1934 ist ein restauriertes Industriedenkmal am Ginsheimer Altrhein. Der ehemalige Drehkran erinnert an die Industriegeschichte der Region und markiert heute den Fähranleger zur Rheininsel Nonnenau.
Burgpark und Torturm, Ginsheim-Gustavsburg
Burgpark und Torturm in Ginsheim-Gustavsburg erinnern an die ehemalige schwedische Festung Gustavsburg. Gabionen, Parkanlage und hölzerner Torturm machen die Geschichte an der Mainspitze erlebbar.
Kostheimer Schleuse, Ginsheim-Gustavsburg
Die Kostheimer Schleuse bei Ginsheim-Gustavsburg ist eine der verkehrsreichsten Binnenschleusen am Main und Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main.
Schiffsmühle Ginsheim
Historische Rheinschiffsmühle in Ginsheim: Rekonstruktion einer Rheinschiffsmühle mit Einblicken in Technik, Arbeitsbedingungen und Mühlengeschichte direkt am Rhein.
Mainspitze
Die Mainspitze bei Ginsheim-Gustavsburg ist ein Erlebnispunkt am Zusammenfluss von Main und Rhein mit direktem Zugang zum Wasser, weitem Blick nach Mainz und gestalteten Aufenthaltsbereichen.
Schloss Dornberg, Groß-Gerau
Historisches Schloss Dornberg in Groß-Gerau mit Resten einer mittelalterlichen Burg, späterem Jagdschloss, Bildungsstandort und Kulturveranstaltungen im Regionalpark RheinMain.
Fasanerie, Gross Gerau
Historischer Park Fasanerie in Groß-Gerau: denkmalgeschütztes ehemaliges Jagdrevier mit altem Baumbestand, Spielplätzen, Waldlehrpfad und geschlossenem Tiergarten als wichtiges Naherholungsgebiet.
Apfelweinpfad
Der Apfelweinpfad bei Groß-Gerau, auch „Ebbelwoi-Päädsche“ genannt, ist ein rund 1,5 km langer Themenweg durch das Hessische Ried mit Infotafeln, römischer Sumpfbrücke und Apfelbaumhain.
HISTORISCHE KIRCHE ST.ALBAN
Gedenkstätte auf der Treburer Flur „Vogtei“ am Standort der historischen Pfarrkirche St. Alban, urkundlich seit 985 erwähnt und 1578 aufgegeben.