Historischer Kur- und Landschaftspark in Hanau-Kesselstadt

Der historische Kurpark Wilhelmsbad in Hanau ist eine der frühesten Landschaftsschöpfungen dieser Art in Deutschland. Der weitläufige Staatspark verbindet architektonische Highlights mit einer abwechslungsreichen Parklandschaft und lädt ganzjährig zu Spaziergängen und Entdeckungen ein.

Historischer Kurpark mit englischer Landschaftsgestaltung

Vom Kurbad zum Staatspark

Im 18. Jahrhundert ließ der spätere Landgraf von Hessen-Kassel, Wilhelm, den Park Wilhelmsbad als Kuranlage errichten. Inspiriert von englischen Landschaftsgärten gestaltete der Architekt Franz Ludwig Cancrin das Gelände mit sanften Erdwellen, Baumgruppen, Gewässern und bewusst angelegten Sichtachsen. Badehaus, Gäste- und Gesellschaftshäuser sowie das Comoedienhaus zeugen bis heute von der einstigen Bedeutung des Ortes als Kur- und Vergnügungsanlage.

Architektur, Natur und besondere Orte entdecken

Heute ist der Staatspark Hanau-Wilhelmsbad ein frei zugänglicher Landschaftspark mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die als Ruine konzipierte Burg, die Pyramide als Erinnerungsort, das historische Karussell, das Comoedienhaus und das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum prägen das Bild des Parks. Alte Baumriesen, Teiche und weite Wiesenflächen machen den Park zu einem attraktiven Ziel für Spaziergänge, Familienausflüge und kulturhistorisch Interessierte.

Besuch und Führungen

Der historische Landschaftspark ist ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich. Ergänzend werden saisonale Führungen durch die Burgruine und den Park angeboten, die einen vertiefenden Einblick in Geschichte, Architektur und Gartengestaltung geben. Gastronomische Angebote in der Nähe des Parks runden den Besuch ab.