Nidda-Stausee bei Schotten
Naherholungsgebiet mit Rundweg, Wassersport und Camping im Vogelsberg
Der Nidda-Stausee bei Schotten ist einer der größten Stauseen in Hessen und ein wichtiges Naherholungsgebiet im Vogelsberg. Der rund 65 Hektar große See wird von Wiesen und Waldflächen eingerahmt und bietet vielfältige Möglichkeiten für Bewegung an der frischen Luft und erholsame Pausen am Wasser.
Stausee, Hochwasserschutz und Landschaft
Entstehung und Funktion der Niddatalsperre
Die Niddatalsperre wurde Ende der 1960er Jahre südlich von Schotten errichtet, um den Abfluss der Nidda zu regulieren und Hochwasserschutz zu gewährleisten. Der aufgestaute See verfügt über mehrere Millionen Kubikmeter Speichervolumen und wird zusätzlich zur Stromerzeugung genutzt. Die Kombination aus technischem Bauwerk, Staumauer und Wasserfläche prägt das Landschaftsbild am südlichen Ortsrand von Schotten.
Freizeitangebote rund um den See
Rund um den Niddastausee hat sich ein vielseitiges Freizeitangebot entwickelt. Ein asphaltierter Rundweg von etwa fünf Kilometern Länge eignet sich für Spaziergänge, Jogging, Radfahren und Inlineskaten. Am Ufer befinden sich ein Campingplatz, Bootsverleih sowie Surf- und Segelmöglichkeiten. Sonnenwiesen, Ruhebänke und ein großer Kinderspielplatz machen das Gebiet attraktiv für Familien und Ausflügler. Einige Uferbereiche stehen unter Naturschutz und sind entsprechend gekennzeichnet.
Naturerlebnis und Anbindung an die Region
Die Lage des Sees im Vogelsberg bietet weite Ausblicke auf die umliegenden Wälder und Hügel. Von hier aus lassen sich Wanderungen und Radtouren in die Region starten, etwa hinauf zum Hoherodskopf oder in den historischen Stadtkern von Schotten. Der See ist zudem in überregionale Routen eingebunden und eignet sich als Rast- und Ausgangspunkt für weitere Erkundungen.