Naturdenkmal und Baumriese im Naturpark Vulkanregion Vogelsberg
Der Mammutbaum bei Schotten ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal im Vogelsbergkreis und ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Wandernde. Der Riesenmammutbaum steht auf einer kleinen Waldlichtung nördlich des Schottener Ortsteils Wingershausen und ist Teil des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg.
Ein Riese aus Nordamerika im Vogelsberg
Geschichte des Mammutbaums
Der Nordamerikanische Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) wurde im Frühjahr 1900 vom Förster Carl Schott als Geburtsbaum für seinen Sohn gepflanzt. Obwohl die Art in Hessen nicht heimisch ist, hat der Baum hier ideale Bedingungen gefunden und im Laufe der Jahrzehnte einen Stammumfang von deutlich über acht Metern erreicht. In seiner Heimat in Nordamerika können Riesenmammutbäume mehrere hundert bis über tausend Jahre alt werden.
Lage und Besuch
Der Mammutbaum befindet sich südwestlich der Stadt Schotten, nördlich von Wingershausen und etwa einen Kilometer südöstlich des Niddastausees. Er steht auf einer rund 100 mal 60 Meter großen, nach Norden geneigten Freifläche in der Oberen Läunsbachschneise innerhalb eines Waldgebiets. Der Naturlehrpfad Sauberg führt direkt am Baum vorbei und macht den Besuch gut mit einer Wanderung rund um den Niddastausee kombinierbar. Informationstafeln vor Ort erläutern die Geschichte, Herkunft und Besonderheiten des Baumes.
Erlebnis im Regionalpark Niddaroute
Der Mammutbaum bei Schotten ist Teil des Regionalparks Niddaroute und bietet einen markanten Punkt im ansonsten von heimischen Laub- und Nadelbäumen geprägten Wald. Die imposante Gestalt des Baumes, sein dickes rötliches Stammholz und die weit ausladende Krone machen ihn zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis für Groß und Klein. Die ruhige Lage auf der Waldlichtung lädt zu einer Pause ein, bevor man dem Weg weiter durch den Naturpark folgt.