Historischer Park in der Landgräflichen Gartenlandschaft

Der Forstgarten in Bad Homburg ist Teil der Landgräflichen Gartenlandschaft und verbindet historische Gartenkunst mit forstwirtschaftlicher Nutzung. Besucherinnen und Besucher erleben hier einen wiederhergestellten Park mit Teich, Brücken und besonderen Baumarten, der zum ruhigen Spaziergang und zur naturkundlichen Entdeckung einlädt.

Parkanlage im historischen Kontext

Geschichte und Gestaltung des Forstgartens

Der Forstgarten wurde ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth angelegt. Innerhalb der Landgräflichen Gartenlandschaft steht er beispielhaft für die Idee, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Exotische und heimische Gehölze wurden hier kultiviert und auf ihre Eignung für das mitteleuropäische Klima geprüft, bevor sie in anderen Teilen der Gärten und im Schlosspark Verwendung fanden.

Erlebnis im Park: Wege, Brücken und Teehäuschen

Heute präsentiert sich der Forstgarten wieder weitgehend in seiner historischen Pracht. Ein romantischer Teich mit wiederaufgebautem Teehäuschen, instandgesetzte Wege und mehrere historische Brücken über kleine Bachläufe prägen das Bild. Informationstafeln und ausgeschilderte dendrologische Besonderheiten machen den Besuch auch für botanisch Interessierte lohnend. Sitzplätze laden dazu ein, den Park in Ruhe zu genießen und die besondere Atmosphäre der Landgräflichen Gartenlandschaft auf sich wirken zu lassen.

Ein Ausflugsziel im Grünen von Bad Homburg

Der Forstgarten liegt im Waldgebiet von Bad Homburg und ist Teil eines größeren Ensembles aus Parks und Landschaftsräumen entlang der Tannenwaldallee und der Elisabethenschneise. In Verbindung mit weiteren Gärten und Anlagen der Landgräflichen Gartenlandschaft eignet er sich für Spaziergänge und Ausflüge in die Natur. Durch seine Lage im Stadtgebiet ist der Park gut erreichbar und bietet eine ruhige Alternative zum Trubel der Innenstadt.