Flora Fauna – Klimaroute

Mit welchen Arten teilen wir im Jahr 2100 unseren Lebensraum? Die Station „Flora Fauna“ der Regionalpark Klimaroute macht die Auswirkungen des Klimawandels auf Tiere und Pflanzen entlang des Mains anschaulich. An den Masten mit Bildmotiven und Texten erfahren Besucherinnen und Besucher, welche Arten von steigenden Temperaturen profitieren, welche unter Trockenheit leiden und wie sich ökologische Beziehungen verschieben.

Flora und Fauna im Klimawandel beobachten

Gewinner und Verlierer der Erwärmung

Der Klimawandel verändert bereits heute die Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten. Einige Arten wandern aus wärmeren Regionen ein und finden nun auch am Main geeignete Lebensräume. Andere kommen mit Hitze und Trockenheit besser zurecht als heimische Konkurrenten und breiten sich stark aus. Solche sogenannten invasiven Arten können heimische Arten verdrängen und ganze Lebensgemeinschaften verändern.

Verschobene Rhythmen und trocknende Lebensräume

Viele Pflanzen beginnen durch mildere Winter und frühere Frühlingstemperaturen eher zu blühen. Insekten, die sich an frühere Zeitpunkte angepasst haben, kommen mit ihrem Lebenszyklus nicht immer hinterher. Bestäuber treffen dann zu spät auf Blüten, was Folgen für die Fortpflanzung der Pflanzen und die Nahrungsketten haben kann. Gleichzeitig trocknen Gewässer und Feuchtlebensräume in heißen Sommern häufiger aus, was empfindliche Arten zusätzlich unter Druck setzt.

Station an der Regionalpark Klimaroute

Die Station „Flora Fauna“ ist Teil der Regionalpark Klimaroute entlang des Mains. Sie lädt dazu ein, sich mit den sichtbaren und zukünftigen Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt auseinanderzusetzen. Die Masten mit Tier- und Pflanzenmotiven geben Beispiele für Arten, die als Gewinner oder Verlierer des Klimawandels gelten, und regen dazu an, die Umgebung bewusster wahrzunehmen. So wird der abstrakte Begriff Klimawandel vor Ort konkret erlebbar.