Bebauter Raum – Klimaroute
Der Erlebnispunkt „Bebauter Raum – Klimaroute“ macht sichtbar, wie stark dicht bebaute Stadtlandschaften vom Klimawandel betroffen sind. An der Station wird anschaulich erklärt, warum Hitzeperioden im Rhein-Main-Gebiet zunehmen und welche Folgen dies für Gesundheit, Stadtklima und Lebensqualität hat.
Wärmereflektionen im Ballungsraum Rhein-Main
Die Station zeigt, wie Gebäude, Straßen und versiegelte Flächen Sonnenwärme aufnehmen, speichern und nur langsam wieder abgeben. Dadurch entstehen in Städten deutlich höhere Temperaturen als im Umland. Besucherinnen und Besucher erfahren, warum Hitzephasen häufiger werden, wie sich tropische Nächte auf den Alltag auswirken und weshalb besonders sensible Personengruppen geschützt werden müssen.
Stadtgrün als natürliche Klimaanlage
Ein Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Grünflächen im bebauten Raum. Erläutert wird, wie Bäume, Parks, Gärten und begrünte Dächer durch Verdunstungskälte für Abkühlung sorgen. Beispiele machen deutlich, dass entsiegelte Flächen, bepflanzte Vorgärten und Fassadenbegrünung das Mikroklima verbessern und gleichzeitig Staub aus der Luft filtern.
Wege zur Klimaanpassung in der Stadt
Die Station lädt dazu ein, über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung nachzudenken. Hinweise zu städtebaulichen Konzepten, mehr Schatten, Wasserspeichern und einer klimaangepassten Gestaltung von Quartieren zeigen, wie Kommunen, Planende und Privatpersonen gemeinsam zur Abkühlung beitragen können. So wird deutlich, dass ein bewusster Umgang mit Flächen, Vegetation und Bauweise hilft, die Lebensqualität im verdichteten Stadtraum langfristig zu sichern.