Germanenstämme an der Limesroute
Künstlerische Installation zur Grenze zwischen Römern und Germanen bei Limeshain
An einem historischen Durchgang entlang des Limes macht die Installation „Germanenstämme“ die einstige Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesgebieten anschaulich erlebbar. In der Wetterau standen den Römern hier unter anderem die Chatten gegenüber, deren Präsenz durch die künstlerische Gestaltung thematisiert wird.
Geschichte an der Grenze von Römern und Germanen
Einblick in die antike Grenzsituation
Die Installation befindet sich an einem Abschnitt, an dem Römer und Germanen die Grenze passierten. Beim Verlassen des Römischen Reiches führte der Weg in die germanischen Stammesgebiete. Die Gestaltung greift diesen historischen Sachverhalt auf und verweist auf die Bedeutung des Limes als militärische Sicherungslinie und kulturelle Kontaktzone zwischen beiden Seiten.
Teil des Regionalpark-Angebots am Limes
„Germanenstämme“ ist in das Wegenetz des Regionalparks eingebunden und ergänzt andere Stationen wie rekonstruierte Limesanlagen, Wachttürme und weitere Installationen. Informationstafeln und begleitende Angebote in der Umgebung erläutern Bauweise, Funktion und Geschichte der Grenzanlage sowie das Leben entlang des Limes. So wird der historische Verlauf in der Landschaft wieder sichtbar und für Besucherinnen und Besucher nachvollziehbar.
Erlebnisraum für Archäologie und Landschaft
Rund um die Installation laden Wege und Rastmöglichkeiten dazu ein, die umgebende Kulturlandschaft zu erkunden. Der Abschnitt ist familienfreundlich erschlossen und bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu archäologischen Themen. Die Verbindung von Kunst, Information und Natur macht den Ort zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie Geschichte im Freiraum vermittelt werden kann.