Historischer Aussichtspunkt mit weitem Blick über das Rhein-Main-Gebiet

Das Fähncheskreuz in Wiesbaden ist ein historisches Flurkreuz auf einer Anhöhe an der Elisabethenstraße. Von hier eröffnet sich ein weiter Blick über das Rhein-Main-Gebiet mit Wiesbaden, Mainz, dem Taunuskamm und den rheinhessischen Hügeln. Der Aussichtspunkt ist Teil des Regionalparks RheinMain und lädt zu einer kurzen Pause auf Spaziergängen oder Radtouren ein.

Aussichtspunkt mit Geschichte und Weitblick

Historisches Flurkreuz an der Elisabethenstraße

Das Fähncheskreuz wurde im Jahr 1697 als Wegekreuz errichtet und steht auf einem Sandsteinsockel. Auf dem Kreuz befindet sich ein später ergänztes Wetterfähnchen aus Blech, dessen schräge Anordnung dem Kreuz seinen Namen gab. Solche Flurkreuze markierten früher markante oder gefährliche Stellen in der Landschaft und sind typische Zeugnisse der regionalen Frömmigkeit.

Gestalteter Aussichtspunkt im Regionalpark RheinMain

Das Umfeld des Kreuzes wurde im Rahmen des Regionalparks RheinMain mit ortstypischen Materialien wie Stein und Speierlingholz umgestaltet. Der Platz ist weitläufig und bietet eine hohe Aufenthaltsqualität. Von hier aus reichen die Blickbeziehungen vom Taunuskamm mit der Hohen Wurzel über das Rhein-Main-Tal bis hin zum rheinhessischen Bergland und zum Donnersberg. Als Teil der Regionalpark-Rundroute zwischen Delkenheim und Kostheim ist der Aussichtspunkt gut in das Wegenetz eingebunden und eignet sich als Ziel für einen kurzen Abstecher oder eine Rast.

Erreichbarkeit und Nutzung

Das Fähncheskreuz liegt an der historischen Elisabethenstraße, die auf eine römische Verbindung zwischen Mainz (Mogontiacum) und Frankfurt (Nida) zurückgeht. Heute ist der Aussichtspunkt über Wege und Straßen im Stadtgebiet von Wiesbaden erreichbar. Der Platz ist frei zugänglich und kann ganzjährig besucht werden. Sitzgelegenheiten und die offene Gestaltung machen den Ort zu einem ruhigen Punkt, um die Landschaft zu betrachten und die Umgebung des Regionalparks zu erleben.