Aluminiumskulptur im Nussbaumquartier Hattersheim

Silbern, glänzend und fast drei Meter hoch erhebt sich die Skulptur „Der Rabe“ am Rand des Nussbaumquartiers bei Hattersheim am Main. Zwischen Speierlingsallee und Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben gelegen, ist sie ein markanter Orientierungspunkt im Regionalpark RheinMain und verbindet Kunst, Landschaftsgestaltung und Naherholung.

Kunstwerk im Spannungsfeld von Natur und Kultur

Aluminiumskulptur von Thomas Reinelt

Die Skulptur wurde 1998 vom Flörsheimer Künstler Thomas Reinelt geschaffen und gehört zu den frühen Kunstwerken im Pilotgebiet des Regionalparks. Der aufrecht stehende Rabenvogel dominiert die Szenerie, während ein Bein durch kristallartig angeordnete geometrische Formen ersetzt ist. Diese Kombination aus realistischer Tierfigur und abstrakten Elementen spielt mit dem Spannungsfeld von Natur und menschlichem Gestalten.

Wahrzeichen im Nussbaumquartier

Der Rabe steht am westlichen Rand des Nussbaumquartiers, einer kreisrund angelegten Freizeitfläche mit 28 Walnussbäumen. Die Bäume wurden als Spenden gepflanzt und erinnern an den früheren Nussanbau in der Region. Heute lädt der Platz mit seinen Natursteinmauern, Blickbeziehungen zur offenen Wiesenlandschaft und Nähe zum Naturschutzgebiet zu Spaziergängen, Pausen und Boule-Spielen ein.

Station im Regionalpark und Ausgangspunkt für Touren

Als Teil des Regionalparks RheinMain ist der Standort in verschiedene Rad- und Wanderrouten eingebunden, etwa Verbindungen in Richtung Weilbacher Kiesgruben und Flörsheimer Warte. Die Skulptur dient dabei nicht nur als künstlerischer Akzent, sondern auch als markanter Treffpunkt und Zwischenstopp für Ausflüge in die Kulturlandschaft zwischen Hattersheim, Flörsheim und Hochheim.