Walnussbäume, Landschaftsgeschichte und Regionalpark-Erlebnis am Stadtrand
Das Nussbaumquartier in Hattersheim ist ein besonderer Freiraum am westlichen Stadtrand, in dem Geschichte, Landschaftsgestaltung und Erholung zusammenkommen. Auf einer ehemaligen Versuchsfläche der Hoechst AG ist ein offener Platz mit jungen Walnussbäumen entstanden, der heute als Treffpunkt und Aufenthaltsort für Spaziergängerinnen und Spaziergänger dient.
Ein Platz unter Walnussbäumen
Gestalteter Freiraum mit besonderer Geschichte
Das Nussbaumquartier liegt zwischen der Speierlingsallee und dem Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben. Wo früher landwirtschaftliche Versuchsflächen lagen, wurde ein von Natursteinmauern gefasster Platz mit 28 Walnussbäumen angelegt. Die Bäume wurden von Stifterinnen und Stiftern gespendet und eigenhändig gepflanzt, ihre Namen sind auf Metallfahnen an den Bäumen vermerkt. Die Gestaltung orientiert sich an englischen Landschaftsgärten und fügt sich in die umgebende Wiesen- und Gehölzlandschaft ein.
Aufenthalt, Ausblick und Regionalpark-Erlebnis
Der von den Walnussbäumen beschattete Platz bietet Raum zum Verweilen, für Begegnungen und Freizeitaktivitäten wie Boule. Durch seine Lage inmitten der Regionalparklandschaft ist das Nussbaumquartier ein geeigneter Ausgangs- oder Zwischenstopp für Spaziergänge und Radtouren. Blickbeziehungen zur umgebenden Wiesenlandschaft und zu weiteren Regionalpark-Stationen machen die Entwicklung der Kulturlandschaft im Main-Taunus-Raum anschaulich.
Einbindung in die Regionalpark-Rundroute
Das Nussbaumquartier ist Teil des Regionalparks RheinMain und liegt an der Regionalpark Rundroute. In Verbindung mit der nahegelegenen Speierlingsallee und der Wiese am Kastengrund entsteht ein zusammenhängendes Freiraumerlebnis. Besucherinnen und Besucher können hier die Umwandlung ehemaliger Versuchsflächen in eine abwechslungsreiche Erholungslandschaft nachvollziehen und die charakteristische Baum- und Wiesenstruktur der Region erleben.