Rheinauen und Insel Nonnenau bei Ginsheim-Gustavsburg

Die Altrheinlandschaft bei Ginsheim-Gustavsburg mit der vorgelagerten Insel Nonnenau ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Eine ganzjährig betriebene Fähre verbindet Ufer und Insel und erschließt die von Auwäldern, Wiesen und Landwirtschaft geprägte Landschaft. Entlang der Inselwege eröffnen sich immer wieder eindrucksvolle Blicke zum Altrhein und ans gegenüberliegende Rheinufer. Sie machen das naturnahe Gebiet zu einem attraktiven Ausflugsziel für Spaziergänger wie Radfahrende.

Naturnahes Inselerlebnis und Variante mit dem Rad

Mit der Fähre auf die Rheininsel

Vom Ginsheimer Altrheinufer aus gelangt man mit der kleinen Fähre „Johanna“ auf die Insel Nonnenau. Seit den 1950er Jahren bieten sie und ihre Vorgängerinnen Ausflüglern diesen Service. Auf der Insel laden Wege zu ruhigen Spaziergängen durch Auwald und offene Landschaft ein. Die Kombination aus naturnahen Uferzonen, Wiesen und Gehölzen macht die Insel zu einem abwechslungsreichen Ziel für Naturinteressierte.

Sensibler Naturraum mit bewegter Geschichte

So wie heute präsentieren sich die Altrheinlandschaft hier noch nicht lange. Bis zur Begradigung des Rheins in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mäandrierte der mächtige Strom in seinem weiten Tal stark. Es entstanden immer wieder neue Flussbetten, Uferformen und Inseln. Auch heute ist der sensible Naturraum von wechselnden Wasserständen und regelmäßigen Überschwemmungen geprägt. Er ist wichtiger Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere.

Kombinationsmöglichkeiten für Radfahrende

Am Südende der schmalen Insel gelangt man über einen Damm aufs Festland. Hier bieten sich mehrere Wegeoptionen. Radfahrende auf der Regionalpark-Rundroute nutzen die Strecke über die Insel gerne als Variation: Auf der anderen Seite des Altrheins geht es durch Wiesen und über den Deich zurück gen Norden, wo man kurz vor Bauschheim wieder auf die Regionalparkroute trifft.