Wald – Klimaroute

Der Erlebnispunkt „Wald – Klimaroute“ macht sichtbar, wie der Klimawandel unsere Wälder verändert. An der Station entlang der Regionalpark Klimaroute erfahren Besucherinnen und Besucher, warum der Wald Wasser braucht, welche Baumarten unter zunehmender Trockenheit leiden und welche Folgen dies für die Landschaft und den Wasserhaushalt hat.

Wald im Klimawandel verstehen

Trockenheit und ihre Auswirkungen auf den Wald

Längere Trockenperioden und mehr heiße Tage führen dazu, dass Böden schneller austrocknen und Bäume unter Wassermangel leiden. Besonders Fichtenbestände geraten unter Stress, werden anfälliger für Schädlinge wie den Borkenkäfer und können großflächig absterben. An der Station „Wald – Klimaroute“ wird erläutert, wie diese Veränderungen entstehen und warum sie für Waldbesitzerinnen, Forstbetriebe und die regionale Landschaft eine Herausforderung darstellen.

Wald, Wasser und Schutzfunktion des Baumbestands

Wo Bäume fehlen, fehlt auch ihr Schatten, der den Waldboden kühl und feucht hält. Mit dem Klimawandel treten Starkregenereignisse häufiger auf. In gesunden Wäldern kann der Boden große Wassermengen aufnehmen und wie ein Schwamm speichern. Trockene, geschädigte Böden lassen Niederschläge dagegen schneller abfließen, sodass weniger Wasser in tiefere Bodenschichten gelangt. Die Station zeigt, welche Rolle ein stabiler Waldbestand für den Wasserkreislauf, den Bodenschutz und die Vorbeugung gegen Erosion spielt.

Anpassung durch klimaresiliente Wälder

Forstwirtschaft und Waldbewirtschaftung reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie Laubmischwälder fördern und Baumarten wählen, die besser mit Trockenheit zurechtkommen. Die Station „Wald – Klimaroute“ macht deutlich, dass sich unsere Wälder langfristig verändern werden und welche Maßnahmen helfen können, ihre Schutz- und Erholungsfunktionen zu erhalten. Besucherinnen und Besucher erhalten so einen kompakten Einblick in die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Waldökosystem und nachhaltiger Bewirtschaftung.