Vom Bahnhof Frankfurt-Süd bis zum Bahnhof Seulberg entlang von Main, Nidda, Hoher Straße und durch die Wetterau.

Rund um Frankfurt verbindet die Tagesetappe „Von Flusslandschaften in die Kornkammer“ urbane Uferräume, historische Parkanlagen und weite Felder der Wetterau. Die Route führt vom Mainufer in Frankfurt-Sachsenhausen über Offenbach, Hanau und die Hohe Straße bis nach Seulberg und erschließt dabei abwechslungsreiche Landschaften entlang von Main, Nidda und Erlenbach.

Von Frankfurt-Sachsenhausen entlang des Mains nach Rumpenheim

Start am MainRadweg und Blick auf die Frankfurter Skyline

Ausgangspunkt der Etappe ist das Sachsenhäuser Ufer zwischen Alter Brücke und Ignatz-Bubis-Brücke. Von hier folgt die Route zunächst dem MainRadweg flussaufwärts in Richtung Osten. Entlang des Ufers eröffnen sich immer wieder Blicke auf die Frankfurter Skyline und die Europäische Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle. Am Weg liegen mit der Gerbermühle und dem Ich-Denkmal von Hans Traxler erste markante Punkte, die den Übergang von der dichten Stadtlandschaft zu offeneren Uferbereichen markieren.

Uferwege, Hafenentwicklung und Schlosspark

An der Staustufe Offenbach ist die Stadtgrenze erreicht, die Strecke unterquert die Kaiserleibrücke und verläuft am ehemaligen Hafengelände weiter mainaufwärts. Der umgestaltete Offenbacher Mainuferpark und neue Wohn- und Arbeitsquartiere zeigen, wie sich frühere Industrieflächen in öffentliche Uferbereiche verwandeln. Im Fechenheimer und Bürgel-Rumpenheimer Mainbogen werden mehrere Stationen der Klimaroute am Main berührt. Am Ende des Mainbogens liegt Schloss Rumpenheim mit seinem weitläufigen Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens, der den Übergang zur Regionalpark-Rundroute markiert.

Über Hanau und die Hohe Straße in die Wetterau

Schloss Philippsruhe, Wilhelmsbad und historische Wege

Weiter mainaufwärts wird Hanau erreicht. Die Route führt an Schloss Philippsruhe mit seinem Park vorbei, in dem barocke Elemente und ein später gestalteter Landschaftsgarten zusammenwirken. Über die Burgallee geht es zum Staatspark Wilhelmsbad, einer historischen Kuranlage mit Pavillonbauten in einem gestalteten Landschaftspark. Nördlich von Hanau steigt die Strecke zur Hohen Straße an, einer alten Handelsroute mit weiten Blicken über die Umgebung. Am Lausbaum erinnert ein Rastplatz an die frühere Bedeutung dieser Verbindung zwischen Leipzig und Frankfurt.

Zwischen Nidda, Wetterau und Taunus bis nach Seulberg

Nach einem kurzen Abschnitt auf der Hohen Straße fällt die Route ins Niddertal ab und erreicht über Niederdorfelden Bad Vilbel-Gronau. Hier besteht Anschluss an die Regionalpark-Niddaroute, die den Flusslauf auf rund 90 Kilometern begleitet. Nördlich der Nidda prägen Felder und offene Fluren der Wetterau das Landschaftsbild, während im Hintergrund die Höhen des Taunus sichtbar werden. Über landwirtschaftlich genutzte Wege, kleine Waldstücke und Querungen von Erlenbach und Rehlingsbach führt die Strecke zum Sonnendeck am Rehlingsbach, einem Rast- und Aussichtspunkt an einem technischen Wasserbauwerk. Von dort verlässt die Route die Regionalpark-Rundroute und erreicht über die K 766 den Bahnhof Seulberg als Endpunkt der Etappe.