Historischer Rast- und Aussichtspunkt an der Regionalparkroute Hohe Straße

Bei Marköbel treffen sich die Regionalparkrouten Hohe Straße und Limesroute. Am Übergang über den Krebsbach entstand hier ein besonderer Rast- und Aussichtspunkt, der die lange Geschichte dieses Fernweges erlebbar macht. Große Holzliegen, Stelen und Landschaftsfenster greifen die römische und mittelalterliche Vergangenheit auf und laden dazu ein, die Umgebung bewusst wahrzunehmen.

Erlebnispunkt an der historischen Hohen Straße

Rastplatz mit römischen Bezügen

Die Station „Unter den Linden“ liegt am Ortsrand von Marköbel in der Gemeinde Hammersbach im Main-Kinzig-Kreis. Bereits die Römer nutzten den Übergang über den Krebsbach und errichteten in der Nähe ein Kastell, um den Limes und die wichtige Fernverbindung zu sichern. Die großen Holzliegen nehmen formal Bezug auf römische Möbel und bieten heute einen komfortablen Platz zum Ausruhen und Innehalten.

Landschaftsfenster und historische Wegespuren

Entlang der Regionalparkroute weisen Landschaftsfenster immer wieder auf Besonderheiten in der Umgebung hin und lenken den Blick auf das Ronneburger Hügelland und die umliegenden Mittelgebirge. Holzstelen markieren die historische Kreuzung von Hoher Straße und Limes. Ein Hohlweg erinnert an den alten Verlauf der Fernstraße, die hier über Jahrhunderte von Händlern, Reisenden und Heeren genutzt wurde.

Teil der Regionalparkroute Hohe Straße

Die Regionalparkroute Hohe Straße führt als Fuß- und Radweg über die Höhen zwischen Main- und Niddertal und folgt weitgehend dem historisch gesicherten Verlauf der alten Handelsstraße, die zur europäischen Altstraße „via regia“ zählt. Besonders gestaltete Orte wie „Unter den Linden“ machen die Geschichte des Verkehrs, des Austauschs und der Landschaft erlebbar und erhöhen den Erlebniswert dieser weithin aussichtsreichen Route.