Begehbares Schaubild der Erdatmosphäre am Bürgeler Reichstag in Offenbach

Die Station „Flussatmosphäre“ ist Teil der Klimaroute am Main und macht die unsichtbaren Prozesse in der Erdatmosphäre anschaulich erlebbar. Auf einem Steg mit markanten gelben Pfosten wird gezeigt, wie Treibhausgase das Klima beeinflussen und warum die Lufthülle der Erde für das Leben so entscheidend ist.

Atmosphäre verstehen – Klima begreifen

Aufstieg durch die Schichten der Lufthülle

Die Stegkonstruktion ist wie ein begehbares Schaubild der Erdatmosphäre gestaltet. Über Rampen bewegen sich Besucherinnen und Besucher symbolisch durch verschiedene Luftschichten. Texte und Darstellungen erläutern, wie kurzwellige Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erwärmt und warum langwellige Wärmestrahlung ohne Treibhausgase ungehindert ins All entweichen würde. So wird verständlich, weshalb es ohne den natürlichen Treibhauseffekt auf der Erde im Durchschnitt deutlich kälter wäre.

Natürlicher und verstärkter Treibhauseffekt

An der Station wird der Unterschied zwischen dem natürlichen und dem vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt erklärt. Die Installation zeigt, wie der Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen das Gasgemisch der Atmosphäre verändert und dadurch zu einer langsamen Erwärmung führt. Besucherinnen und Besucher erfahren, welche Folgen diese Entwicklung für Klima, Wetter und Lebensräume entlang des Flusses haben kann und warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wichtig ist.

Klimaroute am Main als Lernlandschaft

„Flussatmosphäre“ ist eine von mehreren künstlerisch-wissenschaftlichen Stationen der Klimaroute entlang des Mains. Gemeinsam mit weiteren Installationen vermittelt sie, wie eng Flusslandschaft, Stadtentwicklung und Klimawandel miteinander verknüpft sind. Der Ort lädt dazu ein, die Umgebung bewusst wahrzunehmen, Fragen zum Klimaschutz zu stellen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.