Barockes Jagdschloss im Naturschutzgebiet Mönchbruch

Jagdschloss Mönchbruch – Barockes Kleinod im Naturschutzgebiet

Historisches Jagdschloss im Mönchbruch

Geschichte und Architektur

Das Jagdschloss Mönchbruch wurde um 1730 unter Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt als barockes Jagdschloss errichtet. Die Anlage liegt zwischen Mörfelden und Rüsselsheim an der heutigen B486 und war Teil der höfischen Jagdlandschaft im Rhein-Main-Gebiet. Charakteristisch sind der langgestreckte Baukörper und die Lage unmittelbar am Rand der Mönchbruchwiesen.

Naturschutzgebiet Mönchbruch erleben

Direkt am Schloss beginnt das weitläufige Naturschutzgebiet Mönchbruch mit Feuchtwiesen, Bruchwäldern und artenreicher Tier- und Pflanzenwelt. Von hier aus lassen sich Spaziergänge und Naturbeobachtungen unternehmen, etwa zu den Mönchbruchwiesen mit ihren seltenen Vogelarten. Eine Aussichtsplattform am Rand der Wiesen bietet einen guten Blick in die Landschaft.

Heutige Nutzung und Besuch

Heute befindet sich das Jagdschloss in Privatbesitz und wird schrittweise denkmalgerecht saniert. In den historischen Gebäuden und der benachbarten Mönchbruchmühle werden Hotel- und Gastronomieangebote betrieben, zudem dient das Ensemble als besondere Location für Hochzeiten, Tagungen und andere Veranstaltungen. Das Schloss bildet zugleich einen markanten Orientierungspunkt für Ausflüge in das umliegende Naturschutzgebiet.