Kunstwerke im Grünen entlang der Bahnhofstraße in Klein-Karben

Der Skulpturenpark in Karben ist ein öffentlich zugänglicher Park, in dem Kunst und Natur auf besondere Weise miteinander verbunden sind. Entlang der Wege im Stadtpark von Klein-Karben laden mehrere Skulpturen dazu ein, den Ort aus immer neuen Perspektiven zu entdecken.

Skulpturen im Stadtpark von Karben

Entstehung und Idee des Skulpturenparks

Die Idee für den Skulpturenpark entstand im Anschluss an die „Offene internationale Bildhauer-Werkstatt“ der Kulturinitiative Karben im Rahmen der Wetterauer Kulturtage im Jahr 1998. Aus der zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche vor dem Hallenfreizeitbad entwickelte die Stadt Karben eine gestaltete Parkanlage mit Wegen, Grünflächen und Aufenthaltsbereichen. Ziel war es, zeitgenössische Skulpturen dauerhaft im öffentlichen Raum zu verankern und so Kunst für alle erlebbar zu machen.

Skulpturen und künstlerische Themen

Im Sommer 2001 wurde die Steinskulptur „Solidarité“ als erstes Werk im Park enthüllt. In den folgenden Jahren kamen weitere Arbeiten hinzu, darunter der „Strauß“ von Joachim Holz, das „Lebensrad“ von Michaela Hagen und die Skulptur „Shri Ganapati“ von Christof Paul. 2011 ergänzte der „Baum des Lebens“ von Heidemarie Khan die Anlage. Die Werke greifen unterschiedliche Themen auf, setzen sich jedoch gemeinsam mit Fragen nach Natur, Zusammenleben und gesellschaftlichen Werten auseinander. Beim Rundgang durch den Park eröffnen sich so immer wieder neue Blickwinkel auf Kunst und Landschaft.

Aufenthalt im Grünen mitten in der Stadt

Der Skulpturenpark liegt im Karbener Stadtpark in Klein-Karben entlang der Bahnhofstraße, zwischen Hallenfreizeitbad, Rathaus und Robert-Bosch-Straße. Sitzgelegenheiten und Grünflächen laden zum Verweilen ein. Durch seine Lage in unmittelbarer Nähe zum Rathaus und zu weiteren Freizeiteinrichtungen lässt sich ein Besuch des Skulpturenparks gut mit anderen Aktivitäten in Karben verbinden. Der Park ist frei zugänglich und eignet sich sowohl für einen kurzen Spaziergang als auch als Zwischenstopp auf einer Radtour entlang der Niddaroute.