Historische Zeitachse im Freien an der Ober-Rodener-Straße

Der Geschichtspfad Dietzenbach ist eine parkartig gestaltete Zeitachse am südöstlichen Stadtrand von Dietzenbach. Entlang mehrerer Stationen werden zentrale Epochen der Ortsgeschichte im Freien erlebbar gemacht und mit künstlerischen Installationen verknüpft. Besucherinnen und Besucher können hier bei einem Spaziergang die Entwicklung vom vorgeschichtlichen Siedlungsplatz bis zur modernen Stadt nachverfolgen.

Geschichte Dietzenbachs im Freien entdecken

Stationen von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Stadtwerdung

Der Geschichtspfad führt über mehrere Stationen, die wichtige Wendepunkte der Dietzenbacher Historie veranschaulichen. Überdimensionale Urnen und schwere Steinplatten erinnern an Brandgräber aus der Bronze- und Eisenzeit und verweisen auf die frühe Besiedlung der Gemarkung. Ein aufbrechendes Steinei symbolisiert die erste urkundliche Erwähnung Dietzenbachs um das Jahr 1220. Weitere Stationen thematisieren die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, Hungersnot und Auswanderung im 19. Jahrhundert sowie den Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1898.

Zeittunnel, Rastplatz und Russenhütte

Der Zugang erfolgt von der Ober-Rodener Straße aus über eine als „Zeitschwelle“ gestaltete Granitplatte und einen berankten Zeittunnel aus Metallbögen. Entlang des Weges informieren Tafeln über die historischen Hintergründe der einzelnen Epochen. Am Ende des Pfades lädt ein kleiner Rastplatz im Bereich der sogenannten Russenhütte zum Verweilen ein. Dort wurden bedeutende archäologische Funde aus verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen gemacht, die die lange Siedlungsgeschichte des Ortes unterstreichen.

Audioguide und Freizeitangebote in der Umgebung

An den Stationen sind QR-Codes angebracht, über die ein Audioguide mit zusätzlichen Erläuterungen gestartet werden kann. In der näheren Umgebung des Geschichtspfads befinden sich weitere Freizeitangebote wie Spiel- und Sportflächen, sodass sich der Besuch gut mit einem Spaziergang oder einem Familienausflug verbinden lässt. Der Geschichtspfad ist frei zugänglich und kann individuell in eigenem Tempo erkundet werden.